Die Re­sul­ta­te des jähr­li­chen Hate Crime Be­richts, der von Pink Cross, der LOS und dem Trans­gen­der Net­work Swit­zer­land an­hand der Daten der LGBT+ Hel­pli­ne her­aus­ge­ge­ben wird, wer­den heute pu­bli­ziert. Les­ben, Schwu­le und Bi­se­xu­el­le sind noch nicht um­fas­send vor Hass und Dis­kri­mi­nie­rung ge­schützt: In 16 Schwei­zer Kan­tons­par­la­men­ten wer­den des­halb Vor­stös­se zur An­wen­dung von Ar­ti­kel 261bis de­po­niert.

LOS, Autor:in von LOS | 17.05.2021

Am In­ter­na­tio­na­len Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-​ und Trans­pho­bie (IDA­HO­BIT) ist der Hate Crime Be­richt er­schie­nen, der Hass und Hetze gegen die LGBTQ-​Community in der Schweiz do­ku­men­tiert. Als Re­ak­ti­on auf die täg­li­chen Über­grif­fe und Ge­walt gegen die Com­mu­ni­ty haben sich die Dach­ver­bän­de Les­ben­or­ga­ni­sa­ti­on Schweiz (LOS) und Pink Cross mit Par­la­men­ta­ri­er*innen aus 16 Schwei­zer Kan­to­nen zu­sam­men­ge­schlos­sen, um die Um­set­zung der Straf­norm zum Schutz vor Hass von LGB-​Personen (Art. 261bis StGB) ein­zu­for­dern. Die­ses Ge­setz, das 2020 von 63% der Stimm­be­völ­ke­rung an­ge­nom­men wurde, ist be­reits letz­ten Som­mer in Kraft ge­tre­ten, doch die Um­set­zung, etwa mit ent­spre­chen­den Präventions-​ und Sen­si­bi­li­sie­rungs­maß­nah­men zur Ver­hin­de­rung von Ge­walt, steht noch aus. Mit der Ein­rei­chung von 16 kan­to­na­len Vor­stös­sen, einer Pe­ti­ti­on und der Ver­öf­fent­li­chung des dies­jäh­ri­gen Hate Crime Be­richts wol­len die Or­ga­ni­sa­tio­nen ein kla­res Zei­chen set­zen: Es be­steht drin­gen­der Hand­lungs­be­darf auf allen Ebe­nen!

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