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Der Verein

Statuten
An der Generalversammlung vom 12. April 2008 wurden die Statuten revidiert.
Du kannst dir die Statuten herunterladen (PDF)

   
Das Leitbild der Lesbenorganisation Schweiz LOS
Die LOS hat sich im Rahmen der GV 2005 ein neues Leitbild gegeben.
Visionen

Vollständige Gleichstellung lesbischer Frauen vor dem Gesetz und in der Gesellschaft.

Alle lesbischen Frauen kennen die LOS und tragen sie mit.

Leitbild

Die LOS vertritt als Dachorganisation die Anliegen der Lesben in der Schweiz. Dazu pflegt sie die Zusammenarbeit mit lesbischwulen Organisationen und im Speziellen mit den anderen beiden Dachorganisationen, PINK CROSS und FELS.

Die LOS ist eine kompetente Ansprechspartnerin für lesbenpolitische und gesellschaftliche Anliegen und macht damit die lesbischen Lebensweisen sichtbar.

Die LOS verfolgt aufmerksam gesellschaftliche Veränderungen. Sie informiert und sensibilisiert die Gesellschaft bezüglich Diskriminierungen und Ungerechtigkeiten gegenüber lesbischen Frauen.

Die LOS pflegt einen fairen und respektvollen Umgang nach innen und aussen.

   
Was ist die LOS?
Die Lesbenorganisation Schweiz LOS ist die nationale Interessenvereinigung von einzelnen lesbischen Frauen und von regionalen bzw. themenspezifischen Lesbengruppen, welche auf politischer Ebene Einfluss nehmen wollen.
Die LOS agiert als pressure group auf nationaler Ebene in den Bereichen Politik und Gesellschaft, um die volle Gleichberechtigung von lesbischen Frauen mit ihren heterosexuellen Mitmenschen zu erreichen. Wichtig ist ihr dabei insbesondere der Kampf für die Sichtbarkeit von lesbischen Lebensweisen sowie gegen jede Form der Diskriminierung von lesbischen Frauen.
Dafür setzt sich die LOS ein
Die LOS setzt sich dafür ein, dass die Vielfalt lesbischer Frauen, ihrer Biographien und Lebensentwürfe in der Gesellschaft sichtbar wird. Sie verlangt die uneingeschränkten Bürgerinnenrechte für lesbische Frauen und fordert das Ende der offenen und versteckten Diskriminierung von Lesben. Die LOS engagiert sich mit politischem Lobbying, Oeffentlichkeits- und Medienarbeit, mit Vorträgen und Workshops für ein breites Bewusstsein über die Lebensformen und Bedürfnisse lesbischer Frauen.
In Zusammenarbeit mit dem Schwulenbüro Schweiz Pink Cross kämpft die LOS auf nationaler Ebene für die Umsetzung der Petition "Gleiche Rechte für gleichgeschlechtliche Paare" und für die Erwähnung der Kriterien "geschlechtliche Orientierung" bzw. "Lebensform" im Antidiskriminierungsartikel der neuen Bundesverfassung.
Die LOS ist Ansprechpartnerin für Behörden, Parteien, Frauenorganisationen, Gewerkschaften, Verbände, Kirchen, Medien, Beratungsstellen und Einzelpersonen.

   

Medienmitteilung - Wahlumfrage 2003:
Anlässlich der bevorstehenden Neuwahl des Schweizer Parlaments haben die Lesbenorgansiation Schweiz LOS und die Schweizerische Schwulenorganisation PINK CROSS eine Umfrage unter den Kandidatinnen und Kandidaten zu lesbisch-schwulen Themen durchgeführt. Die Ergebnisse stimmen hoffnungsvoll. Sie werden derzeit in der Form der Wahlzeitung "Queerwahl" schweizweit versandt. Grüne, SP, CSP und PdA/AL haben in der Umfrage eindeutig die Nase vorne.

92% der an der Umfrage beteiligten Kandidatinnen und Kandidaten der kommenden National- und Ständeratswahlen befürworten die Einführung eines Bundesgesetzes zur Eintragung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften. Dies ist das erfreuliche Ergebnis der von der Lesbenorganisation Schweiz LOS und der Schwulenorganisation Schweiz Pink Cross durchgeführten Umfrage.
Weiter haben die Kandidierenden zu Themen wie der vollumfänglichen Gleichstellung und der Möglichkeit der Adoption resp. Stiefkindadoption für gleichgeschlechtliche Paare Stellung genommen.

Unterstützung von links... bis Mitte
Praktisch uneingeschränkte Unterstützung finden die Anliegen der Schweizer Schwulen und Lesben bei den Kandidatinnen und Kandidaten der Grünen, SP, CSP und PdA/AL. Bei den Bürgerlichen Parteien FDP, CVP und SVP ist die Unterstützung oft nur mit Vorbehalten vorhanden. Die Parteien EVP und SD sprechen sich gar mehrheitliche gegen eine Gleichbehandlung von Lesben und Schwulen aus.


Queerwahl - die Wahlzeitung
Die Ergebnisse sind detailliert und nach Kantonen gegliedert in der Wahlzeitung "Queerwahl" aufgeführt. Diese wird als Informationsplattform derzeit an die schwule und lesbische Haushalte der Schweiz versandt.
"Queerwahl" ist auch online: Unter Queer Wahl kann ein pdf mit dem gesamten Inhalt runtergeladen werden. Zudem finden sich auf der Seite zusätzliche, detailliertere Informationen zur Wahlumfrage.

Immer mehr schwule und lesbische Kandidaten stellen sich zur Wahl:
18 sich offen als schwul oder lesbisch bekennende Kandidatinnen und Kandidaten treten dieses Jahr zu den Wahlen an. Das sind sieben mehr als noch vor vier Jahren:

Bern: Bernhard Pulver (Grüne), Thomas Fuchs (SVP)
Basel-Land: Claude Janiak (SP)
Basel-Stadt: Michel-Remo Lussana (SVP)
Genf: Catherine Gaillard (Alliance de Gauche)
Luzern: Michael Grüninger (SP), Rita Blättler (Grüne)
Aargau: Doris Stump, (SP), Patrizia Salm (SVP)
Zürich: Martin Abele (Grüne), Simone Brander, (Juso), Martin Naef (SP), Esther Brunner (Juso), Peider Filli (AL), Anja Recher (AL), Liliane Späth (AL), Hans-Peter Portmann (FDP), Stella Jegher, (AL)

Ausserdem kandidiert im Kanton St. Gallen Ursula Mauch (Grüne) von der FELS (Freundinnen und Eltern von Lesben und Schwulen)

Zusammenfassung:
Insgesamt ergibt die Umfrage ein gemischtes Resultat. Zwar stimmen die Rückmeldungen betreffend eines eidgenössischen Partnerschaftsgesetzes hoffnungsvoll, aber nur ein Teil der Kandidierenden ist auch bereit, sich für eine vollumfängliche Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen in der Schweiz einzusetzen. Um diese zu erreichen und zu leben, bleibt noch einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten. Politikerinnen und Politiker, die mit uns daran arbeiten, dürfen sich unserer Unterstützung sicher sein.


   

Der LOS-Vorstand wird zweisprachig!
Mit Nicole Béguin aus Delémont hat sich erstmals eine Vertreterin aus der Romandie für die Vorstandsarbeit bei der LOS entschlossen.

Nicole Béguin ist für uns keine Unbekannte: Seit unseren Treffen mit der Romandie hat sie an den Sitzungen teilgenommen, seit bald zwei Jahren ist sie aktiv in der Fachgruppe Politik von LOS und Pink Cross, sie hat für die Ausstellung derBUS fotografiert und ist als Mitorganisatorin der Pride 2003 eine wichtige Kontaktperson für uns. Wir freuen uns sehr, Nicole in unserer Runde zu begrüssen.
Alle bisherigen Vorstandsfrauen - Brigitte Röösli, Eva Kaderli, Lilian Schaufelberger und Cordelia Oppliger – haben sich zur Wiederwahl gestellt und sind auch glanzvoll und mit viel Applaus für ein weiteres Jahr gewählt worden. Die definitive Ressortverteilung wurde an der Retraite vom 25./26. April festgelegt.


   

      Spendenkonto: Lesbenorganisation Schweiz LOS, Monbijoustrasse 73, 3007 Bern, PC 85-6671-0      Kontakt     © 2011 by LOS
 
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